Life uptade #6

Es ist Sonntagmorgen, 08:15 Uhr während ich diesen Beitrag tippe. Eigentlich sollte mein Soundtrack zum Sommer Teil II jetzt online kommen. Der Grund, warum ich dafür lieber ein Life update online stelle nennt sich Schreibblockade. Es ist der 17. September ein Sonntag und ich bin seit mehr als zwei Stunden wach. Ich habe das Gefühl, dass rein gar nichts mehr so in meinem Leben läuft, wie noch vor drei Wochen. Manchmal bringen mich Dinge völlig aus dem Konzept. Manchmal sind es auch Menschen oder Situationen. Die beiden hinteren Dinge treffen gerade eher bei mir zu.

Alleine sein Post
 

Alles zum Thema Glück und Selbstfindung || Tipps

Meinen ersten Teil schrieb ich bereits vor ein paar Wochen. Jetzt kommt mein zweiter Teil zum Thema "Wie ich glücklich werde", "Wie ich mich von Dingen trenne, die mir nicht gut tun", oder "Wie ich wieder lebe". Es fällt mir verdammt schwer, für diesen Beitrag eine passende Überschrift zu finden.
Es soll um meine Tipps gehen, wie ihr euch von Dingen lösen könnt, wie ihr wieder ein Stück zu euch selbst finden könnt, wie ihr glücklicher werdet. Ich weiß, jeder Mensch ist anders und jedem helfen wohl unterschiedliche Dinge. Ich kann unmöglich sagen, welche es bei euch sind. Deshalb werde ich das aufschreiben, was mir am meisten geholfen hat.

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Dinge, die ich bis zu meinem 30. Lebensjahr erreicht haben möchte

Damals, als ich dreizehn war und in die siebte Klasse ging, dachte ich, dass diejenigen, die in die zehnte Klasse gehen, verdammt erwachsen sein müssen. Als ich meine Ausbildung mit sechzehn begonnen habe, dachte ich, dass ich erwachsen sei wenn ich sie beendet habe. Als ich letztendlich von zu Hause ausgezogen bin, dachte ich mir, dass ich spätestens ab jetzt erwachsen sein muss. Nichts war der Fall. Ich werde in einem Monat 21 und ich fühle mich manchmal wie 15. Man wird zwar älter mit den Jahren, man sammelt Lebenserfahrungen und man verändert sich. Ich bin dann erwachsen, wenn ich es sein muss. Aber in Wirklichkeit liebe ich Trampolin springen und Schloss Einstein immer noch. Manchmal würde ich weiterhin auch gerne Klingelstreiche mit Freunden machen, oder wieso nicht einfach Löcher in Zäune schneiden, um um fremde Grundstücke zu klettern? Oder mit Gummistiefel in den Hafen steigen? Alles Dinge, die ich gemacht habe und nun nicht mehr machen kann, weil ich irgendwo zu alt bin. Ich hatte eine unglaublich tolle Kindheit und manchmal schüttel ich den Kopf, was für verrückte, dumme oder verbotene Dinge man getan hat. Alles in der Spanne von 12 bis 15 Jahren.
Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass das Leben ab dem 30. Lebensjahr noch ernster wird, als sowieso schon. Ich habe mir schon vor längerem eine Liste gemacht, mit Dingen, die ich bis dahin gemacht bzw. erreicht haben möchte.

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Ich bin glücklich, aber das war nicht immer so

Ich habe einen sehr merkwürdigen Humor. Ich liebe Musik, die kaum jemand kennt und feiere meine eigenen Playlists härter als jede Party. Manchmal bin ich auch ein Geheimagent und arbeite beim FBI. Mein Herz schlägt für Berlin. Zu jeder Situation kommt mir ein passender Songtext in den Kopf. Wenn ich Serien schaue, dann so intensiv, dass ich mich schon mal mit dem 15. Jahrhundert auseinandersetze und hinterher auswendig kann, welcher König von wann bis wann gelebt und regiert hat. Mir ist es völlig egal, wenn mich die Leute anstarren wenn ich Birkenstocks mit Socken trage. Ich singe schräg zu Liedern mit und rede mit meinem Auto, als wäre es ein Mensch. Allgemein rede ich sehr viel und die Häfte davon ist wirres Zeug. Manchmal denke ich, dass ich zu viel Fantasie habe und an manchen Tagen bin ich sehr kreativ. Ich denke mir die komischsten Situationen aus, die nie passieren werden und lache mich monatelang darüber kaputt. Allgemein lache ich sehr viel. Das war aber lange nicht immer so.

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Wie es mit meinem Blog weitergeht // Was sich ändern wird

Dieser Sommer ist ein bisschen wie aus meiner Schulzeit. Zwar verregneter als damals, aber mindestens genauso schön. Die letzten Wochen, besser gesagt, die letzten Monate waren wunderbar! Ein bisschen, wie nie endende Sommerferien. Es ist kein Geheimnis mehr, dass ich meinen gelernten Job gekündigt habe und mich die letzten Monate voll und ganz auf meine Projekte gestürzt habe. Ich habe meine selbst auferlegten Deadlines gegen alle Erwartungen eingehalten, viel gearbeitet und gleichzeitig so viel Freiheit gehabt, wie seit Jahren nicht mehr.
Einerseits möchte ich nicht, dass dieser Sommer endet. Er ist zu perfekt. Aber jetzt ist mitte August und in sage und schreibe zwei Wochen beginnt für mich ein komplett anderes Leben. Trotzdem freue ich mich auf das, was kommen wird. Eine neue Stadt, neue und hoffentlich auch nette Menschen. Ich werde tatsächlich niemanden kennen. Das hatte ich auch noch nie zuvor. Vor wenigen Jahren wäre es ein Albtraum für mich gewesen. Aber in den letzten Jahren hat sich so viel geändert. Ich habe mich geändert.

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